Mittelständische Unternehmen verschenken bei ihren Reisekosten bares Geld. Dabei amortisieren sich Investitionen in ein professionelles Travel-Management sehr schnell. Kleinere und mittlere Firmen haben aufgrund ihrer Flexibilität oft gar Einkaufsvorteile gegenüber Großunternehmen.
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Sind die Zuständigkeiten geklärt, sollte das Travel-Management zunächst ein Reporting für die Reisekosten entwickeln. Unterstützung hierbei liefern Geschäftsreisebüros oder Kreditkartensysteme. Aus beiden Datenquellen erhält das Unternehmen detaillierte Auswertungen, die Aussagen zu Flug, Hotel, Bahn und Mietwagen erlauben. Anhand einer anschließenden Analyse der Daten lässt sich überprüfen, ob Änderungen an der Reiserichtlinie vorteilhaft sein könnten. "Wir empfehlen, zunächst die gesamte Prozesskette von der Reiseplanung über die Buchung bis hin zur Reisekostenabrechnung zu durchleuchten. Häufig sind Prozesse wie aufwändige Antragsverfahren aus der Historie entstanden. Das Abschneiden dieser alten Zöpfe ist monetär nicht unbedingt spürbar, verschlankt den Prozessablauf aber erheblich", rät Beraterin Liane Feisel von Feisel Consulting.
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Text: Martin Jahrfeld. In: acquisa; Ausgabe 03/2007; Seite 64 ff.